Sonntag, 23. April 2017

Mein zweiter Halbmarathon

02.04.2017, Berlin 
Um 6:00Uhr klingelt der Wecker, Raceday. Wir machen uns fertig und sitzen gegen 6:30 Uhr beim Frühstück im Hotel ( wir sind nicht die einzigen Läufer im Hotel, der Frühstücksaal ist um diese Zeit schon gut gefüllt ) mein Frühstück besteht aus 2 Scheiben Toast mit Honig, 2 Bechern Kaffee, einem Glas O-Saft sowie einer Banane. Das gleiche Frühstück hat beim ersten Halbmarathon schon gut funktioniert, warum also ändern. 

Nach dem Frühstück geht's noch mal hoch auf unser Zimmer. Letzter Check , unsere Startnummern sitzen, der Chip ist am Schuh befestigt, die Sachen gepackt. Dann kann es losgehen. Gegen 8:30Uhr machen wir uns auf denn Weg. 5 U-Bahn Stationen sind es bis zum Alexanderplatz. 
Dort angekommen folgen wir einfach dem Strom der Läufer Richtung Startbereich. Ein letzter Dixi-Besuch, wir geben unsere Sachen ab. Verabreden einen Treffpunkt für nach dem Lauf. Dann heißt es Abschied nehmen, der Herzmann und ich starten aus zwei unterschiedlichen Startblöcken und müssen uns trennen. Mich überkommt es. Mir laufen auf einmal ein paar Tränen übers Gesicht. Anspannung, Nervosität, Zweifel und Kälte. Der Herzmann motiviert mich, ich fang mich und begebe mich in meinen Startblock. 
Um 10:05Uhr fällt der Startschuss. Die ersten Läufer machen sich auf den Weg. Die Stimmung im Block ist gut. Wir nähern uns so langsam der Startlinie. Eine junge Läuferin neben mir wünscht mir einen guten Lauf, ich ihr ebenfalls und dann geht's auch schon los. Das Publikum feuert uns Läufer großartig an. Die ersten Kilometer führen uns durchs Brandenburger Tor, die Straße des 17. Juni entlang vorbei an der Siegessäule. Wirklich Zeit um die ganzen Eindrücke zu realisieren bleibt nicht. Bei Kilometer 10km riskiere ich einen ersten Blick auf meine Polaruhr. 56:38Minuten. Wenn die zweite Hälfte auch so gut läuft, kann ich mein Ziel unter 2Stunden zu bleiben erreichen. Ich schnappe mir am Versorgungsstand einen Becher Wasser. Ich trinke zwei Schlucke Wasser und Kippe mir den Rest über meine Handgelenke und in den Nacken. Meine Beine funktionieren, das Tempo ist gut und die Stimmung einmalig. Es geht den Kurfürstendamm entlang Richtung Postdamer Platz weiter zum Check Point Charlie. Bei Kilometer 16km bemerke ich das meine Ziel-Schätzung auf meiner Polaruhr unterbrochen ist und nicht stimmt, die angezeigte Zeit von 2Stundem30 kann niemals stimmen. Ich hatte das Tempo nicht derart rausgenommen, das ich so langsam unterwegs sein könnte. Ich versuche mich davon nicht beeindrucken zu lassen und ertappe mich immer wieder wie ich hastig auf die Uhr blicke. Die sich mittlerweile wieder einigermaßen normalisiert hat. Kilometer 20, der letzte kleine Anstieg. Neben mir seit zwei, drei Kilometern ein Däne. Meine Oberschenkel fühlen sich auf einmal schwer an, ich werde etwas langsamer. Der Däne neben mir signalisiert das, gibt mir ein klares Handzeichen und zieht das Tempo an. Ich folge ihm und kann wieder aufschließen. Wir biegen auf die Zielgerade ein, meine Kondition reicht für einen kleinen Schlussspurt. Im Ziel klatschen der Däne und ich uns ab, er bringt mir ein "Great Job" entgegen und bevor ich mich bei ihm für die Motivation/ Unterstützung bedanken kann, ist er im Getümmel auch schon verschwunden. Eine Helferin hängt mir meine Finisher Medaille um den Hals. Ich blicke auf meine Uhr und bin einfach nur Happy über die Anzeige. 1:59:35 - ich hab es tatsächlich geschafft und bin unter 2 Stunden geblieben. Auf dem Weg zum verabredeten Treffpunkt hole ich noch meine Urkunde ab und traue meinen Augen nicht. 1Stunde 57 Minuten 39 Sekunden - ich hatte im Ziel vergessen meine Uhr zu stoppen. Beim Anblick des Ergebniss kullern Freundentränen über mein Gesicht. Ich habe mich um ganze 2Minuten 53 Sekunden gegenüber meinem ersten Halbmarathon verbessern können. 
Glücklich und Stolz kann ich kurze Zeit später den Herzmann in die Arme schließen. Wir beide haben die 21Kilometer gerockt, jeder auf seine Art und Weise. Der Halbmarathon war wieder mal ein unvergessliches Erlebnis. Laufen verbindet und es ist eben so viel mehr als nur laufen. Ich freue mich schon jetzt auf meinem nächsten Halbmarathon. 







Dienstag, 29. November 2016

gebrannte Mandeln wie vom Weihnachtsmarkt

Auf dem Jahrmarkt, beim Volksfest und vorallem auf dem Weihnachtsmarkt darf eins nicht fehlen, gebrannte Mandeln. 
Dieser Duft nach frisch gebrannten Mandeln weckt in mir Kindheitserinnerungen und gehören bei mir in der Weihnachtszeit defintiv dazu. Damit es nicht immer die kostenintensiven Mandeln vom Weihnachtsmarkt sein müssen, habe ich ein einfacheres aber mindestens genauso leckeres Rezept für schnelle und selbstgemachte gebrannte Mandeln für Zuhause. 
Ihr braucht folgende Zutaten:
125ml Wasser
200gr Mandeln
200gr Zucker 
1Päckchen Vanillezucker 
1 Teelöffel Zimt 

Zubereitung: 
Wasser, Zucker und Vanillezucker in einer Pfanne zum kochen bringen. Mandeln und Zimt hinzufügen. Und jetzt heißt es rühren, rühren und noch mal rühren bis der Zucker trocken wird. Die Temperatur auf mittlerer Stufe stellen  und weiter stetig rühren bis der Zucker anfängt zu karamellisieren. 
Die Mandeln auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech schütten und auskühlen lassen. 

Durchführung simpel und Achtung absolute Suchtgefahr 


Sonntag, 27. November 2016

Proteinkaiserschmarrn

Zutaten für 1 Portion

2 Eier 
10 Gramm Xucker light 
35g Dinkel-Vollkornmehl 
100ml Sojamilch ( natürlich geht auch normale Milch ) 
25g Proteinpulver 

Zubereitung

Die Eier trennen, Eigelbe mit dem Xucker lder geht cremig rühren, anschließend die Milch hinzufügen. Vollkornmehl und Proteinpulver zugeben und mit dem Rührbesen vermengen. Das Eiweiß steif schlagen und vorsichtig unter die Masse heben. 
In einer großen Pfanne Öl erhitzen. Den gesamten Teig in die Pfanne füllen. Bei mittlere Hitze den Teig ca. 5 Minuten stocken lassen, bis der Teig fest wird und von unten goldbraun ist. Den Teig mit Hilfe eines Pfannenwender in 4 Teile drehen und von der anderen Seiten goldbraun backen. 
Den Kaiserschmarren mit Hilfe des Pfannenwender in kleine Stücke zerreißen. 
Auf einem Teller den Kaiserschmarrn anrichten und mit PuderXucker bestreuen. 
Perfekt schmeckt dazu statt Apfelmus auch die Zimt Soße von Nutriful. 

Sonntag, 9. Oktober 2016

Mein erster Halbmarathon

Die Anreise
Ganz entspannt ging es am Samstagvormittag mit dem Auto nach Bremen. Als erstes steuerten wir die ÖVB Arena an um meine Startunterlagen abzuholen. Das ganze Prozedere verlief schnell und unkompliziert ab. So dass wir kurzer Zeit später ins Hotel fuhren und eincheckten. 
Nachdem wir uns frisch gemacht hatten ging es zum Fußball gucken (Werder Bremen - Darmstadt 98) zum Taubenschlag. Zu Fuß ging es nach dem Spiel wieder Richtung ÖVB Arena wo am Abend die Pasta Party stattfand. Für mich gab es Penne mit Kürbis Möhren Sauce. Sehr lecker. Danach ging es direkt ins Hotel, wo ich mir meine Laufklamotten für den nächsten Tag schon mal zu Recht legte. 

Das Rennen
Sonntag, 6:30 Uhr. Nach vielen Traingskilometer war nun endlich der Tag gekommen, an dem ich 21km durch Bremen laufe. Um 8:00 Uhr ging es frisch geduscht runter zum Frühstück. Mein Frühstück bestand aus Kaffee, Wasser, Brötchen mit Quark und Honig sowie Obst. 
Wir hatten noch über 3h bevor es für mich an den Start ging. Eigentlich wollte ich mich nach dem Frühstück noch etwas hinlegen und ausruhen. Aber ich war zu nervös. Also beschlossen wir schon Richtung Innenstadt aufzubrechen um uns den Start des 12. SWB Marathons anzuschauen. 
Es war gerade mal halb zehn, die Innenstadt Rund um das Rathaus und den Roland waren um diese Zeit schon gut besucht und die Zuschauer unterstützen die Marathon Läufer hervorragend. Das steigerte meine Vorfreude. Je länger wir uns im Startbereich aufhielten umso entspannter wurde ich. Die Atmosphäre war jetzt schon einmalig.

Gegen 11:30Uhr ging es in den Startblock. Jetzt stieg auch in mir die Nervosität gemischt aus einer großen Portion Vorfreude. Die eine oder andere Laola-Welle wurde vor dem Start über die Startblöcke geschickt bevor pünktlich um 11:40 der Startschuss für die 21,1km erfolgte und sich der erste Startblock auf den Weg machte. Gute 4 Minuten nach dem Startschuss ging es für Block B in dem ich mich befand auf die Strecke.
Mit den ersten Metern fiel meine Anspannung. Die ersten Kilometer liefen hervorragende. Die Stimmung an der Strecke war grandios. Bei Kilometer 10 habe ich das erste Mal auf meine Polar Uhr geschaut und war überrascht von der guten Zeit in der ich unterwegs war. 
Ich konnte mein Tempo recht konstant halten. Die Kilometer 15-17 von der Schlachte den Osterdeich entlang würden wir Läufer noch mal tatkräftig von den Zuschauern unterstützt. Es wurde gejubelt, geklatscht, Kinder strecken ihre Hände zum abklatschen aus. Andere hielten Plakate hoch. Kilometer 18 führte uns Läufer direkt durch das Weserstadion, abklatschen und anfeuern von Stadionsprecher Stolli inklusive. Für mich als Werderfan noch mal extra Motivation für die letzten Kilometern. Am Weserstadion, an der Rampe Richtung Osterdeich wurde ich mit lautstarken "Melli Rufen" überrascht. Die liebe Kerrin (Bremer Deern) war mit ihrem Mann zum Zuschauen ans Weserstadion gekommen und hatten mich entdeckt. Diese extra Portion Motivation konnte ich gebrauchen, denn so langsam fingen meine Beine an schwer zu werden. In dem Moment dachte ich an die vielen Trainingsläufe, ich wusste dass ich die Puste für die 21,1 Kilometer hatte. Gepuscht von den Zuschauern als ich in die Obernstrasse einbog und das Ziel am Roland schon vor Augen hatte konnte ich das Tempo noch mal anziehen. Zwei Schrittlängen vor mir zwei männliche Läufer die ich unbedingt noch packen wollte. Beflügelt von den Zuschauern und dem Adrenalin in meinem Körper konnte ich auf den letzten Metern die beiden Läufer vor dem Ziel sogar noch überholen.

Finish! 21,1 Kilometer. Im Ziel angekommen konnte ich es kaum glauben. Ich musste erst mal klarkommen. Es kam auch direkt eine junge Frau auf mich zu, die mir meine Finisher Medaille um den Hals hing. Ich fühlte mich kaputt aber über glücklich. Ich konnte es immer noch nicht glauben.
Als mich mein Mann stolz in Empfang nahm, kam es über mich. Glücklich, stolz, kaputt - es kam alles zusammen, dass sogar ein paar Tränchen kullerten.

02:00:32h meine  Zeit für meinen ersten offiziellen Halbmarathon.



Mein Fazit 

Dieses unbeschreibliche Gefühl beim Überqueren der Ziellinie kann ich nicht in Worte fassen. Das muss man erleben. Der Stolz nachdem ich meine Medaille in den Händen hielt. Ich werde mich bei dem Anblick der Medaille, die Daheim einen Ehrenplatz bekommt noch lange an meinen ersten Halbmarathon erinnern. Es kam an dem Tag aber auch alles zusammen. Das Wetter hätte besser nicht sein können, mit 15 Grad nicht zu warm oder zu kalt. Die vielen Zuschauern an der gesamten Strecke, die uns Läufer unterstützten. Ich konnte mir meine Puste über die gesamte Strecke gut einteilen. Vom Ehrgeiz gepackt, habe ich mich noch am selben Abend für den Halbmarathon 2017 in Bremen angemeldet. Nächstes Jahr werde ich diese tolle Strecke durch Bremen dann zusammen mit meinem Mann laufen. 
Mein Ziel ist es dann den Halbmarathon unter 2 Stunden zu laufen.  




Montag, 19. September 2016

Kinderschokoladentorte

Am Freitag hat mein Mann seinen 35. Geburtstag gefeiert. Seit dem wir uns kennen, darf er sich jedes Jahr zu seinem Geburtstag einen Kuchen wünschen dem ich ihm dann zum Geburtstag backe. Dies Jahr sollte es ein Kuchen mit Kinderschokolade sein.
Ich habe im Netz nach einem passenden Rezept gesucht. Da ich aber kein Rezept gefunden habe welches mir zu 100% zugesagt hat. Habe ich mir aus insgesamt drei Rezepten das Beste rausgesucht.
An dieser Stelle möchte ich erwähnen, dass der Kuchen aus vielen vielen bösen Kalorien besteht. Aber trotzdem richtig lecker schmeckt 😂 Wer sich von den Kalorien und dem Zuckerschock nicht abschrecken lässt, scrollt weiter nach unten lässt sich beim Lesen der Zutaten schon mal das Wasser im Mund zusammenlaufen.



Der Boden:
5 Eier
120g Xucker
170g Vollkornmehl
1 Messerspitze Backpulver
1 Prise Salz
2 EL Backkakao, ungesüßt

Die Creme: 
225g Vollmilchschokolade
200ml Rama Cremefine 19% zum Schlagen
2 TL Sahnesteif ( San-Apart)

Für die Dekoration:
100g Schokolade, weiß
1 Packung Kinderschokolade
1 Ü-Ei
10g Schokostreusel

Eine 18-er Springform einfetten und ausbuttern. Den Backofen auf 180 Grad vorheizen.
Die Eier trennen und das Eiweiß mit Salz steif schlagen.
In einer zweiten Schüssel die Eigelbe mit dem Xucker cremig aufschlagen ( für mindestens 5Min. ) und dann vorsichtig unter dem Eischnee heben. Mehl, Backpulver  und Kakao auf die Eier-Zuckermasse sieben und wieder vorsichtig mit einem Teigschaber unterrühren.
Den Teig in die Springform füllen und für ca. 16-18 Minuten backen. Garprobe nicht vergessen, jeder Ofen ist anders.
Den Kuchen nach dem Backen mit der Form auf einem Kuchenrost stürzen und vollständig abkühlen lassen. Die Form erst entfernen, wenn sie sich einfach vom Kuchen lösen lässt.
Für die Creme die Vollmilchschokolade im Wasserbad zum Schmelzen bringen und abkühlen lassen. Rama Cremefine mit San-apart steif schlagen. Die steif geschlagene Sahne vorsichtig unter die Schokolade heben.
Die Schoko-Creme im Kühlschrank kühl stellen.
 Den Biskuitboden in drei Böden schneiden.
Einen Tortenring aufstellen und den ersten Boden hineingeben. Die Schoko-Creme in drei Teile teilen. Den ersten Teil der Schoko-Creme auf den Boden streichen. Den zweiten Biskuitboden in den Tortenring legen. Wieder Schoko-Creme auf den Boden streichen. Den letzten Boden drauflegen. Den Tortenring vorsichtig entfernen. Den letzten Teil der Schoko-Creme von außen am Kuchen streichen ( Deckel frei lassen ) Den Kuchen für 2 Stunden in den Kühlschrank stellen. Nach den 2 Stunden den Kuchen aus dem Kühlschrank nehmen.
Die weiße Schokolade im Wasserbad schmelzen. Zum Schluss den Kuchen mit der geschmolzenen weißen Schokolade und der Kinderschokolade, dem Überraschungsei und den Schokostreusel nach Lust und Laune dekorieren. Vor dem Verzehr noch mal für 1 weitere Stunde in den Kühlschrank stellen.


Viel Spaß beim Nachbacken. Über eine kurze Rückmeldung wie euch der Kuchen geschmeckt hat, würde ich mich freuen.
 Ahoi, euer Ostfriesenmaedchen

Sonntag, 18. September 2016

Wochen(Glück)-Rückblick


Nach einer kurze Pause, mache ich dieses Wochenende mal wieder beim Wochen(Glück)-Rückblick mit. Jeden Samstag stellt Fraeulein Ordnung auf Ihrem Blog die Frage "Was hat dich diese Woche Glücklich gemacht?"

Für mich bedeutet Glück:
Mitte September den (Spät)Sommer noch mal in vollen Zügen zu genießen. Ein letztes Sonnenbad für dieses Jahr auf dem Balkon. Im Lieblingskleid und den Liebslingssommerschuhen den Herbst zu begrüßen. Draußen zu essen und sich an die tollen Momente zu erinnern, die der Sommer dies Jahr bereit gehalten hat.


Den Sand zwischen den Zehen spüren, die Nase in den Wind halten, das Meeresrauschen in den Ohren und den Salzgeschmack auf den Lippen spüren. Wir haben diese Woche wundervolle Stunden in St. Peter Ording verbracht. Sind kilometerweit am Strand gelaufen und haben die Zeit zu zweit genossen. 

Meeresluft macht hungrig -  Im Strandkorb zu sitzen, lecker zu essen und auf die Dünen und das Meer zu blicken. Für mich als Nordseekind Glück pur. 





Dienstag, 6. September 2016

#Ostfriesenmaedchengoesmünchen

Letzte Woche ging es übers Wochenende nach München. Die Vorfreude war riesig, denn die Wettervorhersage fürs Wochenende war grandios. Pünktlich um 7.30 Uhr sind wir nach 12h Fahrt mit dem Flixbus am Freitagmorgen in Münchener am ZOB angekommen. München begrüßte uns morgens schon mit blauen Himmel, Sonnenschein und 20°. Nachdem wir unser Gepäck in den Händen halten konnten , steuerten wir als erstes einen Bäcker im ZOB an. Bewaffnet mit dem Morgenkaffee und der ersten  Brezn in der Hand, ging es zu Fuß den knappen Kilometer zu unserem B&B Hotel. Unser Hotel lag zentral, unser Zimmer  sauber, mit Fernseher, Bad und WLAN ausgestattet. Was braucht bei einem Städtetrip mehr? Wir hatten Glück. Ursprünglich hätten wir im Hotel erst ab 14 Uhr einchecken können. Wir hatten uns telefonisch vorab im Hotel informiert ob es möglich wäre unser Gepäck schon einmal abzugeben. Im Hotel angekommen, hat man uns sogar um kurz nach 9.00Uhr ohne extra Aufpreis ein Zimmer angeboten. Was uns natürlich erfreut hat. Frisch geduscht und umgezogen ging es eine Stunde später mit der U-Bahn zwei Stationen Richtung Innenstadt. Wir sind vom Stachus aus,  zu Fuß durch die Fußgängerzone Richtung Marienplatz und dem neuem Rathaus gelaufen.


Das neue Rathaus und den Marienplatz kennt man von den Meisterfeiern des FC Bayern München aus dem Fernsehen, wenn man selbst noch nicht in München war.
Von dort ging es über den Rindermarkt weiter zum Vikutalienmarkt. 


Auf dem Viktualienmarkt schlenderten wir eine Zeit lang über den Mark. Bei der Kaffeerösterei haben wir uns richtig leckeren Kaffee gegönnt ☕️
(Wer in München ist, dem kann ich die Kaffeerösterei nur ans Herz legen.)

Nach der Kaffeepause ging es weiter durch die Stadt Richtung Hofbräuhaus. Mittlerer war es Mittag, Zeit für eine Brotzeit. Natürlich stilecht mit Bier, Brezn und Leberkäse ( für den Herzmann).

Nach der Stärkung schlenderten wir durch die Maximillian Straße hin zum bayrischen Landtag.

An der Isar entlang ging es zu Fuß zurück Richtung Innenstadt. Vom Marienplatz ging es am späten Nachmittag zurück ins Hotel. Um uns Stadion fertig zu  machen 😉 ( Mit ein Grund für die München Reise, der 54. Bundesliga Start. Werder Bremen auswärts zum Saisonauftakt bei den Bayern. ) Vom Hotel ging es mit der U-Bahn Richtung englischer Garten, wo am chinesischen Turm ein Werder Fan Treffen organisiert worden war. Im Biergarten gab's natürlich auch noch eine Maß Bier 🍻 bevor es Richtung Stadion ging.



Von der U-Bahn Station strömten wir friedlich mit tausenden Bayern und Werder Fans Richtung Allianz Arena .


Bei immer noch weit über 25 Grad, ein  perfekter Spätsommerabend und somit bestes Fussballwetter.
Nach den Einlasskontrollen wurde die restliche Zeit genutzt um sich noch mal zu stärken, andere Werder Fans wurden begrüßt, die den Weg aus Norddeutschland auch auf sich genommen hatten.
Die neue Bundesligasaison wurde pünktlich 20:15Uhr mit einer tollen Show eröffnet. 


Die deutsche Nationalhymne wurde  im Stadion live von Tim Benzko gesungen. Schon ein Gänsehautmoment wenn 75000 Menschen die Hymne singen.  Aus Sicht der Fans des FC Bayer München hätte die neue Saison nicht starten können . Mehr möchte ich an dieser Stelle nicht sagen. 😁


Um kurz nach Mitternacht kamen wir nach mehr als 36h auf den Beinen und hundemüde im Hotel an.
Nach einer erholsamen Nacht klingelte gegen 7:30Uhr am Samstag unser Wecker. Frisch geduscht, angezogen und gut gelaunt ging es wieder Richtung Marienplatz. Der Fußweg führte uns über den Viktualienmatkt hin zum Café Fräulein, wo ich einen Tisch für uns reserviert hatte. Die hausgemachten Zimtschnecken sind grandios. Super lecker und die waren genau nach meinem Geschmack.



Ein wirklich niedliches Café. Wenn ihr in München seit, solltet ihr vorher unbedingt reservieren. Da das Café recht klein ist.
Nach dem leckeren, ausgiebigen Frühstück ging es in die Stadt zum Shoppen. Wenn Frau schon mal in München ist, musst das auch genutzt werden. Die Temperaturen waren mit 33 Grad eigentlich viel zu warm zu shoppen. So das wir nach kurzer Zeit beschlossen hatten, die Zeit und das Wetter sinnvoller zu nutzen.

Wir wollten die Peterskirche hoch. Nach 306 Treppenstufen wird man auf der Aussichtsplattform mit einem schwindelerregenden Ausblick belohnt.


Man konnte bei dem strahlendem Sonnenschein sogar die Alpen erahnen.


Den Nachmittag haben wir mit Essen, eisgekühlten Radler und Lesestoff bewaffnet im englischen Garten verbracht. Und den Sommertag genossen.


München hat sich an diesem Wochenende wirklich von seiner besten Seite gezeigt. Wir haben viel gesehen, erlebt und gegessen. Und wir freuen uns jetzt schon sagen zu können....Tschö München, bis nächstes Wochenende.
Dann nehme ich euch auch wieder mit nach München wenn ihr mögt.

Ahoi, euer Ostfriesenmaedchen


Dienstag, 30. August 2016

Reiseabenteuer Fernreisebus

Am vergangenen Wochenende haben wir das Abenteuer Fernreisebus gewagt.
Es stand ein Wochenendtrip nach München im Kalender. Selbst mit dem Auto in die bayerische Hauptstadt die 880km zu fahren, hatten wir keine Lust. Kurzfristig fliegen war uns zu teuer. Die Bahn kam aufgrund ungünstiger Abfahrtzeiten, zu langer Fahrzeit oder zu teure Verbindungen auch nicht in Frage. Auf unseren Autobahnen sieht man ja immer häufiger Fernreisebusse. Neugierig auf das Reisen mit dem Fernbus haben wir unsere Buchung online kurzfristig knapp 1 Woche vor Reiseantritt gebucht. Eine Sitzplatzreservierung wie zum Beispiel bei der deutschen Bahn oder im Flieger ist bei Flixbus nicht möglich. Zusätzliche Buchungskosten sind nicht entstanden.
Die Hin- und Rückfahrt für 2 Personen hat uns insgesamt 115€ gekostet, preislich unschlagbar. Zudem durfte jeder von uns 2 Gepäckstücke sowie 1 Handgepäck mit auf Reisen nehmen. Flixbus wirbt mit kostenlosen WLAN mit LTE Geschwindigkeit, eine Sitzplatzgarantie mit Beinfreiheit, Versorgung an Bord mit Drinks & Snacks gegen kleines Geld, sowie mit Steckdosen für unbegrenzten Surf Spaß in den FlixBussen. Wir waren gespannt auf was wir uns eingelassen hatten. Schließlich lagen 12h Fahrt vor uns.
Den ersten positiven Aha-Effekt gab es, als wir unsere Sitzplätze eingenommen hatten. Die versprochenen Steckdosen an jedem Platz, wurden vorgefunden ;-)
Pünktlich auf die Minute fuhr der FlixBus in Kiel am ZOB ab. Neben einer persönlichen Begrüßung vom Busfahrer gab es eine Begrüßung per Bandansage, die mich sehr an den die Sicherheitseinweisung im Flugzeug erinnert hat. Wir Fahrgäste würden auf die Anschallpflicht im Bus hingewiesen, auf die Toilette hingewiesen, auf das kostenlose WLAN wurde angepriesen, sowie Snacks und Drinks die im Bus käuflich zu erwerben sind.
Wir hatten uns für einen Nachtbus entschieden, der uns schlafend ans Ziel bringen sollte. Von Schlaf war aber nicht viel die Rede. Im Bus war es durch die vielen Reisenden relativ laut, zudem war es durch die Beleuchtung im Bus zudem noch ungewohnt hell. So das außer dösen nicht wirklich an Schlaf zu denken war. Nach knapp 12h Fahrt sind wir am nächsten Morgen überpünktlich vor der angegeben Zeit in München angekommen.
Die Rückfahrt am Sonntag Abend lief genauso unkompliziert ab wie die Hinfahrt. So das mein/unser Fazit nach dem Wochenende positiv ausgefallen ist. Für eine weitere Fahrt mit einem Fernbus würde ich mich persönlich mit Ohropax und Schlafmaske ausstatten, damit Frau auch zu ihrem Schönheitschlaf kommt. Allerdings sollte man sich seine Reisezeiten gut überlegen, Schulferien und bundesweite Feiertage sollten berücksichtigt werden, wenn man Stau vermeiden will. Denn immer dann, wenn  auf den Autobahnen mit viel Reiseverkehr zu rechnen ist, stehen eben nicht nur PKW's und LKW's im Stau sondern auch Fernbusse ;-)
Ahoi, euer Ostfriesenmaedchen

Schlaflos, (ungeschminkt) aber glücklich und entspannt in München angekommen.  

Samstag, 20. August 2016

Leidenschaft Käsekuchen

Ich liebe Käsekuchen. Und Käsekuchen geht meiner Meinung nach immer. Aber Käsekuchen ist nicht gleich Käsekuchen. Es gibt ja so viele unterschiedliche Rezepte. Wir hatten heute Nachmittag Besuch zu Kaffee & Kuchen  und mir war nach Käsekuchen.
Ich habe mich im Netz auf die Suche nach einem Rezept gemacht. Am liebsten wollte ich einen Low Carb Kuchen backen. Aber irgendwie sprachen mich die Rezepte alle nicht an.  

Für mich muss es in der Küche immer schnell und unkompliziert, aber dennoch lecker sein. Deshalb habe ich mich an einem herkömmlichen Käsekuchenrezept von meiner Mama orientiert. Auf einen Boden habe ich gezielt verzichtet. 
Für meinen Low Carb Käsekuchen habe ich folgende Zutaten verwenden:



Zubereitung: 
Die Eier trennen. Die Eiweiße mit der Prise Salz steif schlagen. Eigelbe mit dem Xucker schaumig rühren. Magerquark, Zitronensaft, Proteinpulver und Flavour Drops einrühren. 
Das steif geschlagene Eiweiß vorsichtig unterheben. 



Den Teig in eine gefettete Springform (18er Größe ) einfüllen und im vorgeheizten Backofen bei 175 Grad Umluft ca. 45 Minuten backen. 
Den Kuchen ggf. mit Backpapier abdecken, damit er nicht zu dunkel wird. Käsekuchen nach der Backzeit im Ofen auskühlen lassen. 

On Top, zwar nicht Low Carb aber trotzdem lecker - 
Sauerkirschen und geröstete Mandelblättchen. 
Hierfür habe ich ein Glas Schattenmorellen in einem Sieb abtropfen lassen. (den Saft auffangen.) 
In einer beschichteten Pfanne habe ich ca. 50g Mandelblättchen geröstet. 
Den Saft der Sauerkirschen habe ich mit 2 Eßlöffel Erythrit solange einkochen lassen, bis der Saft vollständig reduziert ist. 


Auf dem ausgekühlten Käsekuchen zuerst die Sauerkirschen drapieren. Die Mandelblättchen drüber streuen und obendrauf den Kirschsirup geben. Ich habe hiervon gut 2 Eßlöffel verwendet. Zu guter Letzt habe ich den Kuchen vor dem Servieren noch mit PuderXucker garniert.


Viel Spaß beim Nachbacken.
Ahoi, euer Ostfriesenmaedchen




Sonntag, 14. August 2016

Wochen(Glück)-Rückblick

Jeden Samstag stellt Fräulein Ordnung  auf ihrem Blog die Frage, was hat dich diese Woche glücklich ?! 
Es ist jetzt meine dritte Woche das ich beim Wochen(Glück)-Rückblick mitmachen und wenn ich Sonntags auf dem Sofa oder an meinem Schreibtische sitze und mir gedanklich die Frage stelle" Was hat dich diese Woche glücklich gemacht" kann ich sagen, bin ich dankbar über die kleinen Dinge die ich im Alltag erlebe dankbar. 
Ich schätze viel mehr einen guten Kaffee oder eine gutes Buch. Es muss nicht immer ein teurer Urlaub oder ein teurer Luxusgegenstand sein. 
Mich hat diese Woche glücklich gemacht...
Das Buch Sturmwarnung, die Biografie über Kapitän Schwandt welches ich innerhalb von 1 1/2 Tagen verschlungen habe. 

Schokokuchen ohne schlechtes Gewissen ( dank Low Carb )
Die Vapiano Ladies Night am Montag mit einer guten Freundin. 

Guter Kaffee ❤️und ein Besuch in meinem Lieblingscafé
Fraeulein Ordnung